Darf‘s ein wenig mehr sein?. Über den Erfolgslauf von Scheiblingkirchen und Gloggnitz.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 21. Oktober 2020 (01:34)

Die Frage von der anderen Seite der Feinkosten-Abteilung ist geläufig. Aktuell passt sie aber nicht nur auf Wurst oder Käse beim Nah-Versorger – sondern auch auf den Neunkirchner Bezirksfußball. Mit Scheiblingkirchen und Gloggnitz mischen zwei Teams in den beiden Landesligen ganz oben mit. Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte der geneigte Fan in der Region das Gefühl, dass jetzt für den lokalen Fußball der Zenit erreicht ist – er hat offensichtlich falsch gedacht. Denn wenn es so weiter geht, darf‘s gerne ein wenig mehr sein…

Nur auf eine große Sensation zu hoffen wäre zu billig – und auch falsch. Dafür ist die Qualität in Scheiblingkirchen und in Gloggnitz zu hoch, es bräuchte niemand überrascht die Augen aufreißen, wenn beide Mannschaften in der Endabrechnung in ihrer jeweiligen Liga ganz oben stehen. In einer Saison, die bereits nach einem Durchgang gewertet werden kann, werden vor allem die Spiele gegen die direkten Konkurrenten schwer wiegen – für die Gloggnitzer heißt es gegen Eggendorf zu bestehen, Scheiblingkirchen hat mit Krems Retz schon zwei harte Konkurrent hinter sich. Halten beide Mannschaften diese Schlagzahl durch, gibt‘s (fast) keine Grenzen…