Der Blick in den Rückspiegel. Über die Fußballsaison im Neunkirchner Bezirk.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 25. Juni 2019 (01:00)

Elf Jahre ist es her, da war die Gebietsliga das Höchste der Bezirksgefühle. Und jetzt? Eine gefestigte Größe in der 1. Landesliga, ein Top-Team in der 2. Landesliga mit einem Meistercup-Triumph, ein Gebietsliga-Meister und ein Meisterteller in der 2. Klasse – Neunkirchner Bezirks-Herz, was willst du mehr?

Besser wird‘s fast nicht mehr: Scheiblingkirchen ist nach dem Gebietsliga-Meistertitel 2009 den Weg der kleinen Schritte bis in die 1. Landesliga gegangen, Gloggnitz hat seinen persönlichen weißen Wal erlegt und endlich den Sprung in die 2. Landesliga geschafft und sich mit dem Cup-Sieg ihren Platz auf der Vereins-Ehrentafel gesichert. Und Breitenau ist von einer Mannschaft, die vor zehn Jahren noch 15 Partien in der 1. Klasse verlor, zum elitären Kreis der Region aufgestiegen – nur Scheibling‘ spielt höher als der Klub vom Steinfeld.

Für Neunkirchen war der Weg mehr eine Achterbahnfahrt. Vor zehn Jahren war der Verein aus der Bezirkshauptstadt der Prügelknabe, knallte nach den Landesliga-Höhenflügen brutal auf den Boden – jetzt heißt der Meister wieder Neunkirchen…
Warum der Blick in den Rückspiegel? Um zu sehen, wie historisch gut eigentlich diese Saison war und wie positiv die Entwicklung der letzten Jahre im ganzen Bezirk ist. Da darf man als Lokalpatriot stolz sein…