Erstellt am 06. März 2018, 05:00

von Christian Feigl

Der große Wurf lässt warten. Christian Feigl über die nicht enden wollende Neunkirchner Innenstadtmisere.

Natürlich sind die ersten beiden Monate des Jahres erfahrungsgemäß für Unternehmer sehr hart. Dass nun wieder mit Valentinas Alltaghilfen und dem Fotoladen zwei weitere Geschäfte die Innenstadt verlassen (werden), ist ein weiteres alarmierendes Zeichen.

Denn die Inhaber der beiden Unternehmern galten eigentlich als Verfechter der Innenstadt, die sich auch immer wieder kritisch zu Wort gemeldet und den Zeigefinger gehoben haben. Bis zum Schluss haben sie auf eine Verbesserung der Situation gehofft, eingetreten ist sie de facto nicht.

Auch die kleinen Rädchen, an denen die Stadtgemeinde versucht zu drehen, sind nach wie vor zu wenig. Große Lösungen wie der 2. Teil der Verkehrsführung oder die Etablierung eines Wochenmarktes werden nicht angegriffen. Zu allem Überdruss hört man vom Unternehmerverein seit Monaten nichts mehr. Gibts den überhaupt noch?

Alles in allem eine sehr heikle unzufriedenstellende Situation. In der Vergangenheit wurde zwar viel geredet, die Ergebnisse sind aber noch immer nicht vielversprechend.