Ein Buch als Muntermacher. Christian Feigl über eine Neunkirchner Unternehmerin, die zur Wutautorin wurde.

Von Christian Feigl. Erstellt am 29. August 2017 (05:00)

Es gibt die Mär, dass, wenn Neunkirchens Unternehmerin Leopoldine Kwas das Rathaus betritt, dort ein wenig Unbehagen und Nervosität aufkommt. Kein Wunder, denn die 55-Jährige ist für ihre Hartnäckigkeit und Ausdauer bekannt, manche nennen es sogar berüchtigt.

Denn Leopoldine Kwas nennt die Dinge beim Namen, nimmt sich kein Blatt vor den Mund und trägt, wie es so schön heißt, das Herz auf der Zunge. Dass dies nicht immer diplomatisch ist und überall gut ankommt, liegt auf der Hand.

Neben der Frequenzmisere in der Bezirkshauptstadt hat sie sich nun der Bundespolitik angenommen. Und über die aktuelle Situation sogar ein Buch geschrieben.
„Ich bin das Volk“ heißt das Werk, das ab 2. September im Handel erscheint und eine beinharte Abrechnung mit den Regierenden ist. Vieles davon hat sie aus Gesprächen in Neunkirchen aufgegriffen und so mancher wird sich darin vielleicht sogar wiedererkennen.

Für Gesprächsstoff in den kommenden Wochen wird also gesorgt sein. Nicht nur in Neunkirchen!