Einsatz macht sich bezahlt. Christian Feigl über den Kampf einer Bürgerinitiative für ein grüneres Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 01. August 2017 (05:00)

Sprichwörtlich mehr Baustellen als ihr lieb ist, hat sich die Neunkirchner Stadtregierung derzeit aufgemacht.

Da ist zum einen der Minoritenplatz, der umgestaltet werden soll: Nachdem die ÖVP die Pläne der zukünftigen „Betonwüste“ voreilig präsentiert hat, heißt es nun nach zahlreichen Protesten aus der Politik, aber auch der Bevölkerung, wieder zurück an den Start.

Ähnlich ist es in der Schreckgasse: Auch hier sorgte die Neugestaltung für Debatten. Anrainer befürchteten ein Schicksal à la Minoritenplatz und formten sich zu einer Initiative, die mit einem Forderungskatalog an die Stadtverantwortlichen trat.

Und siehe da: Auch hier ist plötzlich mehr möglich, als ursprünglich geplant war. Was zwei Dinge zeigt: Zum einen sind die Stadtverantwortlichen zu Gesprächen und auch Teilkompromissen bereit, was ein gutes Zeichen ist.

Zum anderen, und das ist viel wichtiger, beweist es, dass sich beharrlicher Einsatz engagierter Bürger durchaus auszahlen kann. Das sollte auch richtungsweisend für weitere Vorhaben sein und jenen Mut machen, die sich bisher nicht getraut haben!