Erster Test für neuen Trainer. Über Breitenaus schwere Aufgaben am Transfermarkt.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 27. Mai 2020 (01:13)

So attraktiv der Trainerjob bei Breitenau in der 2. Landesliga ist – so schwer wird die bevorstehende Transferperiode für Trainer-Debütant Jochen Wöhrer. Denn mit Stefan Knotzer hat ein absoluter Top-Tormann der Liga den Verein schon vor seinem Amtsantritt verlassen. Ihn zu ersetzen hat Priorität Nummer eins. Hier braucht Breitenau richtig Qualität, ein guter „Handschuh“ wird essenziell für den Klassenerhalt in der kommenden Saison sein.

Dazu muss das (überraschende) Karriereende von Marcel Sittler wettgemacht werden. Damit geht ein Allrounder verloren, der auf vielen verschiedenen Positionen eingesetzt werden konnte.

Abgesehen von der sportlichen Qualität, die mit dem Abschied von Knotzer und Sittler verloren ging, braucht Breitenau auch Spieler, die deren Führungsqualitäten ersetzen können. Und das zu finden, macht die Aufgabe für Wöhrer – selbst ehemaliger Landesliga-Kapitän – umso schwerer.

Was Breitenau in die Karten spielen wird: Die Coronakrise wird die Finanzkraft des Fußballunterhauses in eine Richtung beeinflussen, die zur Folge haben wird, dass es einige Spieler deutlich günstiger geben wird. Eine Chance, sich entsprechend aufzustellen…