Hilfspaket mit Schönheitsfehler. Über das „Corona“-Paket der Neunkirchner Stadtregierung.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:34)

Subventionen für Gastwirte, die kostenlose Nutzung diverser Locations für Auftritte oder ein großes Einkaufsgewinnspiel – mit einem Bündel an Maßnahmen will die Stadtregierung Unternehmern, Künstlern und Vereinen nach dem „Lockdown“ im Zuge der Coronakrise unter die Arme greifen. Das Konzept wirkt durchdacht, enthält durchaus gute Ideen und braucht sich – auch im Vergleich mit anderen Gemeinden – keineswegs verstecken. Denn eines darf man nicht außer Acht lassen: Neunkirchen ist nach wie vor Abgangsgemeinde, finanziell kann man nicht unbedingt aus dem Vollen schöpfen.

Einen Kritikpunkt müssen sich ÖVP-Bürgermeister Osterbauer und sein grüner Koalitionspartner Gansterer aber dann doch gefallen lassen. Denn obwohl das Hilfspaket ganz eindeutig eine Querschnittsmaterie darstellt und etliche Ressorts betrifft – die Oppositionsparteien SPÖ und FPÖ hat man bis dato nicht eingebunden. Schade – womöglich wäre von ihnen noch der ein oder andere gute Vorschlag gekommen...