Konsequenzen für alle Seiten. Christian Feigl über die Anzeige gegen Stadtamtsdirektor Robert Wiedner.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. Oktober 2018 (05:00)

Na bumm – in Neunkirchen geht’s zu! Nachdem die Personalvertretung Anzeige gegen Stadtamtsdirektor Robert Wiedner wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs erstattet hat, legte Bgm. Herbert Osterbauer diesem nahe, bis zur Klärung der Causa in den Urlaub zu gehen.

Während der Stadtchef davon spricht, dass sich Wiedner ungeschickt verhalten habe, aber im Endeffekt wohl keine rechtliche Verfehlung vorliege, spricht Personalvertreter Harald Nemeth von schriftlichen Beweisen und Zeugenaussagen, die die Anzeige untermauern würden. Fakt ist, dass Wiedner innerhalb der Belegschaft aufgrund seines Auftretens und seiner peniblen Art nicht nur Freunde hat. Deshalb wäre es auch skurril, dass gerade jemanden, der als übergenau gilt, ein solcher juristischer Schnitzer unterlaufen würde.

Was nun wirklich Sache ist, muss die Staatsanwaltschaft klären. Die Vorwürfe sind ernst zu nehmen und gehören bei Schuld geahndet. Bei einer Unschuld werden sich aber auch jene, die sie ins Rollen gebracht haben, der Konsequenzen bewusst sein müssen!