Konsequenzen sind gefordert. Christian Feigl über die wiederholte Alkofahrt eines Neunkirchner SPÖ-Gemeinderates.

Von Christian Feigl. Erstellt am 27. Oktober 2014 (09:05)
Zweifelsohne: Der Neunkirchner SPÖ-Gemeinderat Dogan Yeter hat nicht nur für die Kommune, sondern auch für den Behindertensport viel geleistet. Er hat als wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Bevölkerung die Integration maßgeblich vorangetrieben und sich als rühriger Trainer für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Sport stark und verdient gemacht. Dafür Hut ab!

Dogan Yeter hat aber leider auch eine andere, negative Seite: Er trinkt manchmal zu viel, wenn er mit dem Auto fährt. Nun wurde er zum zweiten Mal erwischt.

Das Argument, dass dies privat und in der Freizeit geschah, darf allerdings nicht gelten, auch die Umstände sind egal: Yeter ist als Gemeinderat eine Person, die im öffentlichen Leben steht und somit Vorbildfunktion hat. Was natürlich auch gerade besonders für seine Aufgabe als Trainer im Behindertensport und Integrationsmitarbeiter im Kindergarten gilt.

Politische Konsequenzen wird Yeter aus dem Vorfall keine ziehen. Was wenig wundert, zumal die Rücktrittskultur im Neunkirchner Gemeinderat ohnehin nicht stark ausgeprägt ist. Was muss eigentlich alles passieren, damit hier jemand Konsequenzen zieht?