Lieber kein Risiko eingehen. Über die Transfers in Grimmenstein.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 21. Januar 2020 (01:58)

16 Punkte stehen am Grimmensteiner Konto – nicht überragend, aber auch nicht ganz schlecht. Vor allem wenn man bedenkt, wie überschaubar der Saisonstart lief, kann sich die Ausbeute am Ende der Hinrunde durchaus sehen lassen. Fünf Punkte trennt die Mannschaft von Trainer Harry Bock von einem Abstiegsplatz. Denn, so viel scheint fix, dieses Jahr erwischt es mindestens drei Vereine bei der Ticket-Vergabe für die 2. Klassen. Denn in der Gebietsliga Süd-Südost sind vier der letzten fünf Vereine „Süd-Klubs“ – heißt: Der Domino-Effekt würde sich nachteilig für den Abstiegskampf auswirken.

Klar, dass man beim Transferprogramm lieber auf Nummer sicher geht und sich breiter aufstellt und auch dem Kader ein kleines Upgrade verpasst. Der Aufwand in der Liga zu bleiben, ist kurzfristig geringer, als den langen, beschwerlichen und kostspieligen Weg über den Wiederaufstieg aus der 2. Klasse zu gehen.

Der Abstiegskampf hat heuer seine Ausläufer bis einschließlich Neunkirchen und Platz acht – denn sieben Punkte können schnell schmelzen. Allerdings haben die Neunkirchner durch einen grundsoliden Herbst die besten Karten in der unteren Tabellenhälfte. Sie sollten sich bald aus der Affäre ziehen…