Machtwort ist längst überfällig. Über die interne Personaldebatte in der Neunkirchner FPÖ.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 24. April 2019 (02:56)

Die Neunkirchner FPÖ macht es einem derzeit nicht gerade leicht. Selbst Polit-Insider dürften rund um die personellen Querelen der letzten Wochen mittlerweile einigermaßen verwirrt sein. Denn nicht nur, dass die Wahl der Stadparteichefin manche in der Partei nicht anerkennen wollen und die Landespartei sogar dazu auffordern, sie ihres Amtes zu entheben – jetzt ist auch noch der bisherige Klubchef Norbert Höfler seinen Job los. Und das noch dazu ohne, dass er davon wusste …

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen: Für die Stadt- und die Bezirkspartei ist es höchst an der Zeit, endlich klare Fronten zu schaffen, endlich klar Stellung zu beziehen – kurzum: Endlich ein Machtwort zu sprechen. Denn die FPÖ weiß nur allzu gut, dass der Gemeinderatswahlkampf schön langsam Fahrt aufnimmt. Und dass es aufgrund der jüngsten Ereignisse nicht vollkommen ausgeschlossen scheint, dass sich eine FPÖ-Abspaltung der Wahl in der Bezirkshauptstadt stellt. Die Uhr tickt jedenfalls …