Mit eigenen Ideen punkten. Philipp Grabner über die Intensivphase des Wahlkampfs.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 05. September 2017 (05:00)

Jetzt hat also begonnen, was man allgemein als Intensivphase des Wahlkampfs bezeichnet. Die Funktionäre schwirren aus, werben um ihre Kandidaten, für ihre Partei. Themen werden gesetzt, Plakate aufgestellt, Werbe-Goodies verteilt. Auch im Bezirk rüsten sich die Kandidaten für die letzten Wochen vor dem 15. Oktober, um noch möglichst viele Menschen von sich zu überzeugen.

Leider passiert es vor allem in diesen finalen Wochen vor dem Urnengang immer öfter, dass in den Schmutzkübel gegriffen wird – wie aktuell auf Bundesebene zu sehen ist. Kandidaten werden persönlich angegriffen oder beleidigt, stets werden die Anderen schlecht gemacht. Viele warten auf den noch so kleinen Fehler des Gegenübers, um ihn in der Öffentlichkeit anzuprangern. Dieses sogenannte „Dirty Campaigning“ ist es, was der Wähler nicht goutiert.

Viel eher sollten die letzten Wochen vor der Wahl dazu dienen, die Menschen von den eigenen Standpunkten, den eigenen Ideen für die Zukunft dieses Landes zu überzeugen. Das ist auch eine Empfehlung an die Wahlkämpfer des Bezirks!