Schere öffnet sich weiter. Über die längste Sommer-Vorbereitung.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 08. Juli 2020 (01:45)

Fast zehn Monate werden zwischen dem letzten Meisterschaftsspiel der Vorsaison und dem ersten der nächsten Saison liegen – Corona ist es zu verdanken, dass wir uns (hoffentlich) in den Endzügen der längsten Vorbereitung der jüngeren Fußballgeschichte befinden. Und während die Planung für einen Sommer der anderen Art bei vielen Vereinen schon abgeschlossen ist, wird vor allem eines sehr deutlich: Nämlich, wer in der Zwangspause seine „Hausaufgaben“ gemacht hat und wer nicht. Denn da wird die Schere noch weiter auseinandergehen.

Klar kann man mit einer soliden Vorbereitung viel wieder gut machen. Wer allerdings von März bis Juli nur auf der Couch lag und sich Chips ins Gesicht stopfte, wird auch nicht mit der besten Sommervorbereitung die Lücke schließen können.

Die Schere zwischen fitten und nicht so fitten Spielern geht somit weiter auseinander – vor allem für Mannschaften wie der Landesliga-Truppe des USV Scheiblingkirchen mehr als nur ein Ass im Ärmel. Denn die ohnehin physisch sehr starke Elf gehört nicht nur zu den Frühstartern in der Vorbereitung, sondern hat auch in der Coronapause eher an Power zugelegt. Diese „PS“ gilt es im Herbst auf die Straße zu bringen.