Schwarze Schafe bei Hundehaltern. Christian Feigl über jene Hundebesitzer, die sich nicht an die Regeln halten.

Von Christian Feigl. Erstellt am 19. Februar 2019 (05:00)

Der Aufschrei war groß unter den Hundehaltern, als Grüne-Vizebürgermeister Martin Fasan den ungewöhnlich hohen Verbrauch der „Sackerl fürs Gackerl“-Aktion öffentlich anprangerte. Unglaubliche 150.000 Stück wurden bei 900 Hunden im Stadtgebiet im Vorjahr verbraucht.

Das entspricht einer Anzahl von über 400 Sackerl pro Tag. Wenn man durch die Straßen der Stadt geht, zeigt sich besonders jetzt im Frühling aber ein ganz anderes Bild: Hundehaufen an nahezu jeder Ecke, die Grünflächen Richtung Innenstadt sind von Exkrementen übersät. Eine Sache, die im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stinkt. Die Zahl der schwarzen Schafe unter den Hundebesitzern dürfte doch um einiges höher sein, als manche wahrhaben wollen.

Schade nur, dass diese mit ihrem ignoranten Verhalten auch jene Hundebesitzer in Verruf bringen, die regelmäßig brav zum Sackerl greifen. Darum wäre gegen diese Sünder auch ein härteres Vorgehen begrüßenswert.