Schwieriger Job noch unbesetzt. Über die Vorbereitungen für die Gemeinderatswahl 2020.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 17. September 2019 (03:59)

Die Nationalratswahl ist noch nicht geschlagen, schon wirft der nächste Urnengang seine Schatten voraus – am 26. Jänner wählen die NÖ Gemeinden.

Dass lediglich einer der 44 amtierenden Ortschefs bei der Wahl fix nicht mehr als Spitzenkandidat ins Rennen geht, überrascht nicht weiter. Denn in einigen Gemeinden fand schon während der Periode die Übergabe statt – in Altendorf, Reichenau oder Zöbern etwa, um drei zu nennen. Was aus Sicht der Politiker Sinn macht: Der Ortschef startet dann mit einem Amtsbonus in den Wahlkampf, hat davor aber noch Zeit, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern.

Die Nachfolgefrage in der Gemeinde Semmering stellt sich unterdessen als knifflig heraus – und das, obwohl Horst Schröttner schon vor längerer Zeit bekannt gab, aufhören zu wollen. Wohl eine Folge der vielen Herausforderungen, mit denen die Gemeinde aktuell zu kämpfen hat – Stichwort Panhans, um nur eines zu nennen. Zuckerschlecken ist der Ortschefjob dort daher keineswegs!