Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von Fritz Hauke

Semmering als Aushängeschild. Fritz Hauke über das Top-Event im Bezirk Neunkirchen

Vier Jahre. Eine gefühlte Ewigkeit. Seit dem letzten Semmering-Spektakel floss viel Wasser die Donau hinunter. Fast schon zu viel für die Sportfans in der Region. Der Hunger ist spürbar – es liegt Elektrizität in der Luft, der Semmering ruft.

Und ist aus dem österreichischen Sportkalender (im Zwei-Jahres-Rhythmus) nicht mehr wegzudenken. Dafür haben Franz Steiner und sein Team in den vergangenen zwanzig Jahren gesorgt. Über 20.000 Zuschauer können nicht irren – der Semmering ist das sportliche Aushängeschild für ein ganzes Bundesland. Dass 2014 das Rennen baden ging, tat weh.

Sehr sogar. Aber vielleicht hat diese Zwangspause auch dem letzten Zweifler vor Augen geführt, in welcher glücklichen Lage sich die örtlichen Skifans befinden. Weltklasse-Sport direkt vor der Haustüre sieht man im südlichen Niederösterreich nur in Ausnahmefällen.

Und auch wenn das abgesagte Rennen von 2014 nicht wieder gut zu machen ist – 2016 könnte alle Rekorde brechen. Denn pünktlich vor den Semmering-Rennen hat sich der Liebling der Skination, Anna Veith (vormals Fenninger) angekündigt. Der Superstar war über ein Jahr verletzt – das Comeback der ÖSV-Königin wird wohl auch die letzten „Wackelkandidaten“ unter den Zuschauern vor dem Ofen hervorlocken.