Überraschend früh alles klar. Über den Saisonstart des SC Neunkirchen.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 30. September 2020 (01:44)

Der große Kader-Umbruch beim SC Neunkirchen hinterließ beim Anblick von Zu- und Abgängen irgendwie ein flaues Gefühl im Magen. Zu groß schien die Qualität, die den Verein verließ – Grund genug eigentlich, die Mannschaft von Jürgen Röcher eher im hinteren Drittel der Tabelle zu erwarten.

Und dann kam auch noch Corona, der beim SC Neunkirchen wütete und die Mannschaft komplett aus dem Rhythmus brachte. Eine Saison zum Vergessen also in der Bezirkshauptstadt? Nach dem ersten Monat ist diese Frage mit einem klaren „Nein!“ zu beantworten. Denn Neunkirchen gehört mit sieben Punkten und den genannten Vorzeichen nach den gespielten vier Runden durchaus zu den ersten großen Überraschungen der noch jungen Saison.

Sollte tatsächlich nur ein Durchgang gewertet werden, dürfte jetzt vor allem eines feststehen: Mit dem Abstieg wird Neunkirchen nicht viel zu tun haben. Vor allem, weil die Mannschaft ja auch keinen Anlass gegeben hat, daran zu glauben, dass der Erfolgslauf nur ein zartes Strohfeuer war. Klar, die Neunkirchner Ambitionen sind mittelfristig andere, höhere – aber in so einer Saison darf auch einmal ein guter Mittelfeldplatz gefeiert werden.