Unvernünftiges Rebellentum. Über Neunkirchens „Masken-Rebell“ Herbert Schwarz.

Von Christian Feigl. Erstellt am 03. Juni 2020 (03:34)

In der Bezirkshauptstadt war es in den vergangenen Tagen ein offenes Geheimnis: Platzhirsch-Chef und Gastronom Herbert Schwarz und seine Angie verzichteten bei der Arbeit und Bewirtung der Gäste auf das Tragen der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmasken. Sie trugen auch keine Visiere.

Begründet wurde das mit Lungenproblemen, ärztliche Atteste würden vorliegen. Dass das nicht nur bei den Kollegen nicht gut ankam, sondern auch von Politik und Behörde kritisch beäugt wurde, ist logisch. Dass dann am Freitag die Polizei zu einer Kontrolle inklusive Anzeige vorbeischaute, war die nächste Konsequenz.

Schwarz verzichtet zwar vorerst weiterhin auf den Schutz (!), gibt sich aber in der Zwischenzeit schon etwas kleinlauter. Spricht von Dummheit, mit deren Konsequenzen er nun leben wird müssen. Und die könnten recht teuer werden, auch wenn er die Strafen beeinspruchen wird. Rebellentum hin und her, wenn es um die eigene Sicherheit und jene anderer sowie Solidarität zu Kollegen geht, ist so eine Aktion unangebracht. Und auch nicht sehr g’scheit!