Viele Fragen gehören geklärt. über den Kriminalfall in der Neunkirchner Stadtgemeinde.

Von Christian Feigl. Erstellt am 08. September 2021 (05:56)

Wie kann so etwas passieren? Das fragen sich viele, seit bekannt wurde, dass eine langjährige Vertragsbedienstete der Gemeinde Neunkirchen die Stadt um 250.000 Euro gebracht hat. Zumal ihre kriminelle Energie bis ins Jahr 2014 zurückreichen soll.

Dafür dürfte es gleich mehrere Gründe geben: Zum einen hätte jeder, der die Frau näher kennt, ihr das niemals zugetraut. Nicht einmal ihr Mann soll davon etwas mitbekommen haben. Zum anderen ging sie bei ihren Machenschaften sehr geschickt vor, auch noch dann, wenn es brenzlig wurde.

Dennoch gehört vieles hinterfragt: Gab es kein Kontrollsystem auf der Gemeinde? Warum fiel es in der Personalvertretung niemand auf, dass dort hohe Summen der Stadt hin- und hertransferiert werden? Und zu guter Letzt auch: Warum hat beim Bankinstitut niemand etwas bemerkt? Fragen, die rasch geklärt werden müssen, um zukünftige Fälle zu unterbinden und ein funktionierendes Sicherheitsnetz zu schaffen!