Wird ein Loch hinterlassen. Über die Folgen des Polit-Rückzugs von Martin Fasan in Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 04. Februar 2020 (04:55)

Er hat bei Null gestartet und ist an seinem persönlichen Höhepunkt nun gegangen: Martin Fasan nimmt nach 35 Jahren Grüner Politik in Neunkirchen den Hut und darf insgesamt gesehen auf ein durchaus gelungenes politisches Lebenswerk zurückblicken.

Als junger Wilder und im wahrsten Sinne des Wortes Greenhorn 1985 in den Gemeinderat eingezogen, hat er sich vom kompromisslosen und angriffslustigen Oppositionspolitiker in den Anfangsjahren zum lösungs- und vernunftorientierten Vizebürgermeister mit der Zwischenstation als Landtagsabgeordneter hochgearbeitet. Dem bei allem Polarisieren, das es natürlich auch gab – Stichwort Radwege oder Baumfällungen – am Ende des Tages stets das Wohl seiner Heimatstadt am Herzen lag und der diese Bemühungen auch ins Zentrum seiner Arbeit stellte.

In der Stadtpolitik wird Martin Fasan sicherlich vermisst werden. Und bei den Grünen wird er nicht nur eine Lücke, sondern ein Loch hinterlassen.