Nerven liegen ab jetzt blank. Über den Gloggnitzer Drahtseilakt.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 25. Februar 2020 (02:28)

In knapp einem Monat startet für die SV Gloggnitz auch offiziell das Projekt „Klassenerhalt“. Am Transfermarkt hat der Verein seine Hausaufgaben gemacht, mit Lukas Grill und Janos Szöke richtig viel Qualität ins Alpenstadion geholt. Allerdings ist und bleibt das gesamte Frühjahr für die Gloggnitzer ein absoluter Drahtseilakt. Denn es kann immer zu einer Verletzungsserie kommen – bei jeder Blessur stehen den Glogg- nitzern ab jetzt die Schweißperlen auf der Stirn. Denn reagieren kann man aktuell nur noch mit internen Nachbesetzungen, der Transfermarkt ist bis zum Sommer geschlossen.

Und da ist es auch verständlich, dass sich jetzt Schweißperlen auf der Stirn bilden, wenn mit Kenneth Hofer und Robin Maydl zwei absolute Leistungsträger ins Lazarett verabschiedet werden . Denn vor allem, wenn es sich um zwei Qualitätsspieler handelt, ist das Risiko, sie auch nur für eine Partie vorzugeben, extrem hoch.

Auch, wenn die Gloggnitz‘ Ausgangssituation besser ist als die von Brunn/Gebirge, Eggendorf und Korneuburg – einen Verein, aus dem illustren Kreis der ausgemusterten Titel-Kandidaten wird es erwischen. Bleiben bei Gloggnitz alle Leistungsträger fit, werden sie den Abstiegskampf überstehen.