Ostliga-Lücken als Hoffnung. Über Scheiblingkirchens Aufstiegsambitionen.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 07. April 2021 (01:23)

13 Vereine in einer Liga? Allein bei dem Gedanken daran wird den Gruppenobmännern mulmig. Immer eine Mannschaft spielfrei, ein Heimspiel weniger, dadurch geringere Einnahmen – die Ambitionen auf zumindest 14 Klubs pro Liga zu kommen gibt es bekanntlich bis in die 2. Klasse. Im vergangenen Sommer waren aber in der Regionalliga Ost, immerhin Österreichs dritthöchster Leistugsstufe, aufgrund einer Verkettung verschiedener Umstände plötzlich nur noch 13 Vereine. Und das stieß bei den übrigen Klubs auf wenig Gegenliebe. 16 Vereine sollten es bei der nächsten Gelegenheit sein – sprich: in der nächsten Saison.

Und genau das ist jetzt die Chance für Scheiblingkirchen, Krems und Retz aus der 1. Landesliga doch noch einen Aufsteiger zu küren – um die Regionalliga zu „vervollständigen“. Mit diesem Argument könnte man auch jene kritische Stimmen zum Verstummen bringen, die auch in allen anderen unterklassigen Ligen sich einen Meister sportlich ausmachen wollen würden.