Tradition verpflichtet. Über die Rettung des ASK Ternitz nach dem Rücktritt von Wolfgang Dworak.

Von Franz Amschl. Erstellt am 16. Juli 2019 (02:31)

Wieder einmal ist der ASK Ternitz in den Schlagzeilen und wieder einmal ist es ein trauriger Grund. Nach dem überstürzten Rücktritt von Obmann Wolfgang Dworak hingen die Spieler und der gesamte Verein in der Luft. Zum wiederholten Male drohte die Einstellung des Spielbetriebs. Grund genug für Bürgermeister Rupert Dworak, die ganze Angelegenheit zur Chefsache zu erklären.

Er ließ bei einer außerordentlichen Generalversammlung ein Exekutivkomitee einsetzen, welches den Verein bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung führen soll. Wie es um den Verein generell bestellt ist, soll nun ein Kassasturz ans Licht bringen. Ein Traditionsverein wie der ASK Ternitz, der dank seiner Erfolge in der 100-jährigen Geschichte weit über die Bezirksgrenzen hinweg bekannt ist, hat sich in Zukunft einen Vorstand verdient, der dieser Tradition auch gerecht wird.

Ein Arbeitersportklub sollte mit einem seriös und verantwortungsbewusst agierenden Vorstand, auch als Anlaufstelle und Vorbild für die Jugend der Stadt Ternitz, dienen. Dieser Herausforderung sollten sich die Personen des neuen Vorstandes, wie immer dieser auch aussehen wird, bewusst sein. Denn nur dann wird es gelingen, den Verein auch langfristig wieder auf gesunde Beine zu stellen und in ein positives Licht zu rücken.