Zusammen an einem Strang. Über den Doppelpass zwischen Verein und Verband.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:15)

Wer Franz Hummer oder seinen Vorgänger Hans Wolfenstein schon einmal auf den Fußballplätzen der Region erlebt hat, hat vor allem ein Gefühl: Ja, das passt. Und zwar insofern, dass sich die Verbandsfunktionäre und ihr Vereins-Gegenüber absolut auf Augenhöhe miteinander begegnen. Und: Hummer, Wolfenstein und Co. sind egal bei welchem Verein, auf welchem Platz kein Fremdkörper.

Aber nur so geht‘s: Verein und Verband müssen an einem Strang ziehen. Das ist nirgends so wichtig, wie auf der Schnittstelle Hauptgruppen-Obmann. Denn beide Seiten haben großes Interesse, dass die Gegenseite gut arbeiten kann. Darüber gibt‘s keine zwei Meinungen.

Und so eine Beziehung braucht es auch, um auch einmal eine unpopuläre Entscheidung treffen zu können. Wie zum Beispiel die traditionell berüchtigte Debatte um die Klasseneinteilung jeden Sommer. Da braucht es Funktionäre mit Fingerspitzengefühl und einer Portion „Schmäh“, um Vereine und seine Mitglieder bei Laune zu halten. Denn eines ist fix: Egal, wie gut die Beziehung zwischen HG Süd und seinem Verein ist – die nächste Probe kommt bestimmt. Und dann wird es sich wieder auszahlen, dass man auf Augenhöhe miteinander reden kann.