Zwei Seiten der Medaille. Über die Trainerwechsel im Bezirk Neunkirchen.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 13. Januar 2021 (01:45)

Mit Walter Weninger und Anton Metzner haben in den vergangenen Tagen zwei langjährige „Dauerbrenner“ der heimischen Trainer-Zunft ihr Amt niedergelegt. Sie übergeben zwei unterschiedliche Mannschaften. Aufgrund der hohen Legionärs-Quote in Schlögl-mühl wartet auf Weningers Nachfolger viel Arbeit, hier eine Mannschaft zu formen, die eine gute Rolle in der 2. Klasse spielen können.

In Zöbern kennt wohl niemand die Mannschaft besser als Neo-Coach Patrick Spitzer – der 2019 für einige Monate den Posten schon inne hatte, davor und danach Co-Trainer war. Der Zöberner Weg geht weiter – in die obere Tabellenhälfte der 1. Klasse Süd.

Jetzt ein Trainerwechsel ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen besteht bei vielen Vereinen aufgrund der ungewissen Lage kein Erfolgsdruck – gute Voraussetzung für die Entwicklung. Allerdings erschweren die vielen Corona-Fragezeichen die Planung – egal ob kurz-, mittel- oder langfristig. Diese zweite Seite der Medaille sollte aber neue Trainer nicht entmutigen, eine neue Mannschaft zu übernehmen.