Transparenz ist das Mindeste. Über den Politwirbel nach der Anschaffung neuer Server in Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 25. Juni 2019 (05:00)

Für die Neunkirchner SPÖ „stinkt die Sache zum Himmel“, der ÖVP-Bürgermeister möchte nicht darüber reden, weil die Causa im nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung behandelt worden war und der Grüne-Vizebürgermeister hat Verständnis für den Aufklärungsbedarf.

Die Anschaffung von Servern für die Rathaus-EDV dürfte auch in den kommenden Wochen noch für Gesprächsstoff sorgen. Zum einen ist es die Ankaufsabwicklung selbst, die Staub aufwirbelt, zum anderen der Umstand, dass die Geräte noch immer nicht einsatzbereit sind.

Immerhin: In gemeinsamen Gesprächen soll Aufklärungsarbeit geleistet werden. Mit einem hoffentlich öffentlichen und transparenten Ergebnis. Denn immerhin geht es da nicht um Kinkerlitzchen, sondern um Eurosummen im fünfstelligen Bereich, die hier von der Gemeinde in die Hand genommen wurden. Da ist eine lückenlose Aufklärung wohl das Mindeste, was sich der Neunkirchner Bürger erwarten darf!