Uneinigkeit als größtes Problem. Über die internen Querelen in der FPÖ Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. April 2019 (05:00)

Auch wenn die offizielle Außendarstellung eine völlig andere ist, hinter den Kulissen dürfte es bei der FPÖ Neunkirchen derzeit rundgehen: Nachdem sich Regina Danov am Stadtparteitag bereits im Vorfeld gegen Marcus Berlosnig, der das Amt übernehmen wollte, durchgesetzt hatte, holte der zum Gegenschlag aus. In einem Schreiben spricht er den handelnden Personen nicht nur großteils die Kompetenz ab, sondern kündigt auch an, ein genaues Auge auf die zukünftige politische Arbeit zu werfen. Und laut Gemeinderätin Waltraud Haas-Toder sollte Danov überhaupt gleich das Amt entzogen werden.

Bei der Neunkirchner FPÖ offenbart sich einmal mehr ein Problem, das die Stadtorganisation schon Jahre mit sich schleppt: Die Uneinigkeit innerhalb der Gruppe. So gesehen kann sich die Stadtregierung relativ entspannt zurücklehnen. Gelingt es der FPÖ, dieses Handicap zu eliminieren und auch endlich Themen zu setzen, wäre man ein weitaus ernster zu nehmender Mitbewerber.