Landesräte standen Gemeindevertretern Rede und Antwort. 115 Bürgermeister und Gemeindevertreter im direkten Austausch mit den ÖVP-Landesräten Martin Eichtinger und Ludwig Schleritzko.

Von Philipp Grabner und Johannes Authried. Erstellt am 29. November 2019 (22:03)

Insgesamt 115 Bürgermeister und Gemeindevertreter besuchten Freitagvormittag das "Frühstück mit der Region" im WIFI Neunkirchen. Sie alle hatten dabei die Gelegenheit, aktuelle Informationen zum NÖ Klima- und Energiefahrplan 2030 aus erster Hand zu erhalten:  Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, konnte die beiden ÖVP-Landesräte Martin Eichtinger und Ludwig Schleritzko begrüßen, die – jeder aus seinem Ressort – nicht nur  Geplantes berichteten, sondern den Gästen anschließend in persönlichen Einzelgesprächen zur Verfügung standen.  

Bereits seit dem Jahr 2015 wird in Niederösterreich Strom aus hundert Prozent erneuerbarer Energie gewonnen. Seit Jahresbeginn 2019 gilt ein Verbot des Einbaus von Ölheizungen in Neubauten. In bestehenden Gebäuden wird der Austausch von Öl-Heizungen mit 3.000 Euro gefördert. „Mit der blau-gelben Wohnbaustrategie leistet unser Bundesland einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende“, zeigte sich ÖVP-Landesrat Martin Eichtinger überzeugt. Ziel sei es, ökologisch und nachhaltig für die Zukunft zu bauen. „In Österreich zählt das Bundesland Niederösterreich zu den Pionieren. Das ist uns auch von Global 2000 bestätigt worden. Der Grund ist, dass wir fossile Brennstoffe bereits seit 2005 nicht mehr aus der Wohnbauförderung unterstützen“, so Eichtinger.

Im Juni diesen Jahres wurde im NÖ Landtag der NÖ Klima und Energiefahrplan 2020-2030 beschlossen. NÖ will bis 2030 den CO2-Austoß um 36 Prozent verringern, ein Klima-Anpassungsprogramm für Gemeinden entwickeln und eine klimafreundliche Land- und Forstwirtschaft forcieren. Weiters geht es um eine zukunfts- und leistungsfähige Infrastruktur. Zudem will man auf Elektromobilität setzen: Jeder fünfte PKW in NÖ soll elektrisch unterwegs sein. Abseits dessen will man den öffentlichen Verkehr ausbauen.