Neunkirchner knapp am Vierfach-Jackpot vorbei. Die Zahl 37 hätte Herbert „Sagi“ Sagmeister zum Gewinn von 5,1 Millionen Euro benötigt – gekommen ist die 36 und brachte am Ende nur 1.097 Euro...

Von Christian Feigl. Erstellt am 14. Januar 2020 (05:35)
Herbert „Sagi“ Sagmeister mit dem Lottoschein, der fast sein Leben auf den Kopf gestellt hätte.
Belish, Shutterstock.com; Christian Feigl

Statt knapp 5,1 Millionen Euro sind es am Ende nur 1.097 Euro geworden. Wie nah oft Glück und Pech beinander liegen, konnte der bekannte Neunkirchner Herbert „Sagi“ Sagmeister am 1. Jänner am eigenen Leib erfahren. Denn es war die Zahl 37, die ihm zum großen Glück und Abräumen des Lottosechsers beim Vierfachjackpot gefehlt hat – gekommen ist aber letztendlich die 36... Und weil aufgrund der großen Teilnehmerzahl 184 Spieler den „Fünfer“ auf ihrem Schein hatten, wurde es am Ende nur ein knapper Tausender.

„Ich weiß noch immer nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Aber es wird alles seinen Sinn haben“, versucht sich der pensionierte Unternehmer und Platzsprecher des SC Neunkirchen mittlerweile mit seinem Schicksal abzufinden. Begonnen hat die nahezu unglaubliche Geschichte beim Silvesterempfang der ÖVP am 31. Dezember am Hauptplatz. „Ich spiele schon öfters Lotto, aber bei einem Gespräch ist mir bewusst geworden, dass es einen Vierfachjackpot gibt“, erinnert er sich.

Nach der fünften richtigen Zahl habe ich aber geglaubt, dass mein Herz stehenbleibt. Herbert Sagmeister

Anschließend schickt er seinen Sohn Jürgen in die Trafik, um zwei Quick-Tipp-Wettscheine zu spielen. „Natürlich sind wir dann am 1. Jänner vor dem Fernseher gesessen und als plötzlich die ersten vier Zahlen gekommen sind, bin ich schon leicht nervös geworden. Nach der fünften richtigen Zahl habe ich aber geglaubt, dass mein Herz stehenbleibt. Man kann sich nicht vorstellen, was da in einem vorgeht, wenn die sechste Kugel in die Luft geblasen wird und man wartet, welche Zahl es ist!“

Dass die dann ausgerechnet die 36 war und Sagmeister auf seinem Schein die 37 hatte, ist für ihn doppelt bitter: „Klar schmerzt das, vor allem auch, wenn man bedenkt, dass es letztlich nur einen einzigen Sechser gab!“

Was er denn mit so viel Geld angefangen hätte? „Puh, eine schwierige Frage. Ich hätte sicher eine tolle Reise gemacht und natürlich davon etwas abgegeben.“ Ob auch etwas für seinen heiß geliebten Sportverein herausgesprungen wäre? „Natürlich, da hätte es einen Millionentransfer gegeben“, meint er mit einem Augenzwinkern. Fest steht jedenfalls, dass sich jetzt über das Geld Sohn Jürgen freuen darf: „Der kann damit eine kleine Reise machen!“