Mobilität wird erforscht. In der Stadtgemeinde wurde ein interessantes Modell gestartet, in das Schüler und Kindergartenkinder mit ihrem Schulwegverhalten eingebunden werden.

Erstellt am 17. Juni 2014 (07:01)
NOEN, Stadt
Bürgermeister Rupert Dworak lud das Projektteam ins Ternitzer Rathaus, um alle Details für das neueste Projekt der Stadtgemeinde zu besprechen. Dieses wird die Mobilität von Schülern und Kindergartenkindern unter die Lupe nehmen.

Unter dem Projekttitel „smart2school“ wurde im Rathaus jüngst zu einer Kick-Off-Veranstaltung zum Thema „Kinder und Jugendliche erforschen und gestalten smarte Schulwegmobilität in Ternitz“ eingeladen.

Bewusstsein für das eigene Mobilitätsverhalten vermitteln

Das Projekt, welches vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert wird und in Zusammenarbeit mit der BOKU Wien erfolgt, wurde von Britta Fuchs initiiert. Als Projektleitung zeichnet sich Landschaftsplanerin Martina Jauschneg verantwortlich. In die schülerübergreifende Aktion sind das BORG, die Polytechnische Schule, die Neue Mittelschule Ternitz, die Musikvolksschule Pottschach sowie der Kindergarten Sonnwendgasse eingebunden.

Ziel ist es, den Schülern und Kindergartenkindern ein besseres Bewusstsein für das eigene Mobilitätsverhalten zu vermitteln und neue Einblicke in die Kontexte von Mobilitätssystemen zu ermöglichen. Unter dem Motto „vom Wissen zum Handeln“ werden mit den Teilnehmern Lösungen und Handlungsmöglichkeiten für ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten entwickelt.

„Wir erwarten uns einen Austausch mit der jüngeren Bevölkerung"

„Bis in das Frühjahr 2015 wollen wir gemeinsam mit den Kindern die Basis für ein zukünftig nachhaltiges Mobilitätsverhalten in Ternitz schaffen und alle Teilnehmenden zu ’Smart Citizens‘ heranbilden“, so Jauschneg. Unterstützt wird das Projekt von relevanten Leitbetrieben, wie ÖBB und VOR.

„Wir erwarten uns von diesem Projekt einen längerfristigen Austausch mit unserer jüngeren Bevölkerung, um besser auf deren Mobilitätsverhalten eingehen zu können und die Schul- und Kindergartenwege sicherer zu machen“, so Bürgermeister Rupert Dworak.