Geschäftsidee von Neunkirchnerin schlug ein. Nicole Kuntner erzeugt und verkauft in ihrem Webshop personifizierte Mode für die Familie. Ein wachsendes Projekt, mit dem sie den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Von Christian Feigl. Erstellt am 26. November 2020 (03:34)
Nicole Kuntner mit ihrem Sohn Raphael vor einem Teil der angebo-tenen Produkte bei „Momscrew“.
privat

Schwanger mit einer Geschäftsidee ist Nicole Kuntner vor einem Jahr eines Morgens aufgewacht. Mittlerweile ist ihr „Baby“ ein Jahr alt und hat sich prächtig entwickelt. Mit dem Onlinehandel „Momscrew“ hat sich die Neunkirchnerin auf das Design und die Produktion von Familien-T-Shirts und Accessoires mit markigen Sprüchen konzentriert – ein Volltreffer.

„Ich trage gerne Statementshirts und habe immer Sprüche auf ,Pinterest‘ gesucht. Eines morgens bin ich mit der Idee aufgewacht, personalisierte Mode für die ganze Familie zu machen. Nach zwei langen schlaflosen Monaten hatte ich dann ein Konzept und habe den Weg in die

Selbstständigkeit gewagt“, erinnert sich die gelernte Diplomkrankenpflegerin an den Beginn. Am 11. November 2019 wurde die Firma gegründet. Die Idee hinter dem Namen? „In erster Linie sollen sich sofort Mamas angesprochen fühlen. Es gibt sehr viele Mamas und wir sollten alle zusammenhalten und uns unterstützen. Daher Crew. Nach dem Motto #momssupportingmoms“, so Kuntner.

Großes Angebot

Die Angebotspalette ist mittlerweile breit geworden: Es gibt Bodys, T-Shirts, Hoodies, Schnullerbänder, Stickrahmen, Beanies, Hauben, Nikolosackerl, Schlüsselanhänger, Mini-Me- Outfits für Mama, Kind und Papa, Familienoutfits, Kissen, Taschen, Turnbeutel, Musselin- Schmusetücher, Musselinschals oder Mutter-Kind-Pass-Hüllen. Alles wird nach Wunsch personalisiert bedruckt. Das meistverkaufte Produkt ist das „Family since Set“ (Mom, Dad mit Kindernamen und Geburtsjahren der Kinder, passend dazu ein personalisiertes Shirt/Body für das Kind mit Initial, Name und Geburtsjahr). Die Preise reichen von 12,90 bis 46,90 Euro. Damit scheint die gebürtige Dreistettenerin, die seit fünf Jahren mit ihrer Familie in Neunkirchen lebt, den Nagel der Zeit getroffen zu haben. „Innerhalb von sechs Monaten wurde die Kleinunternehmergrenze überschritten. Für mein Geschäft hat die Pandemie eher einen positiven Einfluss. Bereits beim ersten Lockdown merkte man, dass vermehrt online bestellt wurde“, plaudert die Mutter eines zweijährigen Sohnes aus dem Geschäftsleben.

Momentan führt sie mit Unterstützung der Familie ihr Geschäft noch alleine: Im nächsten Jahr soll aber ein fixer Mitarbeiter zur Crew dazustoßen. Ist sie einmal nicht mit Business eingedeckt, verbringt sie die aktuell wenige Freizeit gerne mit ihrem Sohn und Mann. „Wir besuchen gerne die Familie oder sind in unserem Garten. Wegen Corona ist im Moment aber alles sehr schwierig!“