Feistritzer arbeitet am 2. Album. Luke Andrews aus Feistritz erkennt auch in der Krise Chancen und zeigt sich voller Vorfreude auf die folgende Arbeit.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 15. November 2020 (04:55)
Symbolbild
Shutterstock/Ko Backpacko

Die Coronakrise hat unser aller Leben verändert. Der neuerliche „Lockdown“ trifft einmal mehr auch die Kunst- und Kulturbranche.

Trotz der Umstände zeigt sich Feistritz‘ Chartstürmer und Musiker Luke Andrews optimistisch – und blickt auf einen ereignisreichen Sommer, trotz „Corona“, zurück: „Nachdem wir den Sommer mit einem neuen Konzertformat namens ,Bonfire Sessions‘ ganz gut nutzen konnten, trifft uns der zweite ,Lockdown‘ nicht ganz so hart“, meint Andrews gegenüber der NÖN. Die „Bonfire Sessions“ erwiesen sich vor allem in Zeiten von „Corona“ als ideal: Die Konzerte fanden nicht nur in kleinerer Runde, sondern auch im Freien statt – die Chance, sich mit dem Virus zu infizieren, war damit äußerst gering.

NOEN

In den kommenden Wochen und Monaten will sich Luke Andrews gemeinsam mit seiner Mannschaft der Arbeit im Studio widmen – schließlich wird bereits eifrig am zweiten Album gebastelt. „Wir sind guter Dinge, noch in diesem Jahr mit den Aufnahmearbeiten fertig zu werden“, gibt der Feistritzer Einblick in den Zeitplan. Geplante Veröffentlichung der neuen Songs sei dann kommendes Jahr, ergänzt er: „Wir hoffen, wieder etwas mehr spielen zu können. Natürlich war die Zeit bisher im Jahr 2020 für uns nicht einfach, jedoch konnten wir uns auf andere Dinge konzentrieren, die uns in unserem musikalischen Dasein weitergebracht haben“, sieht der junge Musiker auch Chancen in der Krise.

„Neben der Ausarbeitung eines akustischen Konzertprogramms, die wir in einem ,normalen‘ Jahr wahrscheinlich nicht so intensiv verfolgt hätten, richtete ich mir ein kleines Home-Studio ein, um in Zukunft mehr von zu Hause aus aufnehmen zu können“, so Luke Andrews.

Bekannt wurde der 1993 geborene Luke Andrews, der mit bürgerlichem Namen Lukas Ehrenhöfer heißt, mit Songs wie „Coming Home“, „Laura“ oder „Happy Day“. Mit erstgenanntem Song gelang ihm sogar der Sprung an die Spitze der Musikcharts.