Uneinig bei Finanzen im Gloggnitzer Gemeinderat

Erstellt am 17. Juni 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
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„Wir für Gloggnitz“-Finanzstadtrat Klaus Blümel.
Foto: Pixabay/GB
ÖVP stimmte gegen den ersten Nachtragsvoranschlag und kritisierte Kreditaufstockung für Kulturverein „moz art“.
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Vergangenen Donnerstag drehten sich bei der Gemeinderatssitzung der Stadt viele Themen um die Finanzen. Stadtrat Klaus Blümel (Liste) präsentierte nämlich den ersten Nachtragsvoranschlag.

Im Ergebnishaushalt geht man von etwas höheren Einnahmen und daher von einer Summe von rund 18,6 Millionen Euro aus. Die Ausgaben steigen um rund 640.000 Euro auf 17,24 Millionen Euro. „Die Erhöhung der Einnahmen resultiert hauptsächlich aus der Verschiebung des Ankaufs eines Vorausrüstfahrzeuges für die Stadtfeuerwehr beziehungsweise durch die vom Land angeordnete Erhöhung der Ertragsanteile“, so Blümel.

Höhere Ausgaben wegen Strom und Treibstoff

Die Erhöhung der Ausgaben entsteht laut Blümel durch die Erhöhung der Strom- und Treibstoffkosten sowie der Teilung der Kosten für die Kanalsanierung. Auch bei einigen Vorhaben wurden höhere Kosten angenommen. Gerechnet wird auch mit den rund 2,5 Millionen Euro von den Bundesbahnen für die Übernahme der Hochwasserschutzeinrichtungen. „Der Kalkulationsbetrag ist planerisch abgebildet“, so Blümel, der damit rechnet, dass der Betrag noch heuer verbucht werden kann.

Beschlossen wurde der Voranschlag ohne die ÖVP. „Wir haben dem Voranschlag nicht zugestimmt und können daher auch diesmal nicht zustimmen“, so ÖVP-Mandatar Friedrich Wernhart. Er übte auch Kritik in Sachen Subvention des Vereins „moz art“ und stimmte gegen die Übernahme einer Bürgschaft für die Aufstockung des Kontokredits.

Einig war man sich dann wieder bei Subventionen für andere Vereine und der Kündigung der Entsorgungsvereinbarung mit der Firma Saubermacher, welche die Restmülltonnen holte. Diese Leistung erbringt wieder der Bauhof. Außerdem beschlossen: Der Auftrag zur Kanalsanierung um rund 1.000.000 Euro.

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