Nächtliche Bergung am Rudolfsteig. Zwei Einsätze im Höllental bescherte das Osterwochenende der Reichenauer Bergrettung. Verletzt wurde in beiden Fällen aber niemand.

Von Online Redaktion. Erstellt am 07. April 2021 (08:41)
Usercontent, Bergrettung Reichenau

Während am Ostersonntag, wie bereits eine Woche zuvor, zwei Bergsteiger am Alpenvereinssteig mit den winterlichen Verhältnissen des Steiges überfordert waren und vom Hubschrauber des Innenministeriums aus einer Höhe von 1.300 Metern ausgeflogen werden mussten, gestaltete sich die Bergung zweier unverletzter Personen am Ostermontag deutlich aufwendiger. Ein 36-jährige Niederösterreicher und seine 42-jährige Begleiterin aus Wien waren kurz nach Mittag über den Hoyossteig auf die Rax aufgestiegen. Da der Aufstieg sich als schwieriger erwies als gedacht, erreichten sie allerdings erst um etwa 19.30 Uhr – bei Einbruch der Dunkelheit – den Rudolfsteig, den sie für den Weg ins Tal vorgesehen hatten. 

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„In etwa 1.350 Metern Seehöhe trauten sich die mit Stirnlampen ausgerüsteten Wanderer den weiteren Abstieg über die zum Teil schneebedeckten Felsstufen nicht zu und ersuchten die Bergrettung um Hilfe. Eine Mannschaft der Ortsstelle Reichenau stieg bei zunehmender Wetterverschlechterung zu den Unverletzten auf und sicherte sie zum Ende des Steiges“, so die Bergrettung in einer Aussendung. 

Eine zweite Mannschaft kam mit heißen Getränken und Wärmematerial entgegen. Um 1.30 Uhr traf die Mannschaft mit den beiden Personen beim Bergrettungsfahrzeug ein.