Neuer Platz für Hunde in Neunkirchen?

Stadt hat eine neue Örtlichkeit für eine Hundefreilaufzone ins Auge gefasst. Die gefällt allerdings der SPÖ nicht. Bürgermeister stellt Grundsatzfrage.

Erstellt am 23. Juni 2021 | 04:39
Lesezeit: 1 Min
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Dass dort bereits die Bagger aufgefahren sind, habe mit einer möglichen Entscheidung aber nichts zu tun, betont der Stadtchef.
Foto: Feigl, Feigl

Noch ehe die Idee von einer Hundefreilaufzone zwischen B 17 und Schwarza im Bereich der Ritterkreuzung geboren wurde (die NÖN berichtete, siehe hier) , ist sie auch schon wieder gestorben. Dafür fassen die Stadtverantwortlichen nun ein anderes Gelände, wenn auch nur sehr vage, ins Auge.

Dieses befindet sich direkt zwischen dem Schafferhofergarten und den stillgelegten Gleisen, die einst zum Lagerhaus führten. „Das wäre eine Möglichkeit, die wir prüfen lassen“, so ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer. Rund 2.000 Quadratmeter könnte man den Hundefreunden dort zur Verfügung stellen.

Auch die Vorteile liegen für den Bürgermeister auf der Hand: „Der Platz wäre zentral. Auch Parkplätze gibt es in direkter Umgebung.“ Dass bereits die Bagger aufgefahren sind, habe aber keine Bedeutung, ob das Projekt realisiert werde oder nicht, so Osterbauer zur NÖN: „Es wurde dort nur gerodet!“

Dass der Plan aber bei der Opposition keine große Freude auslöst, hat er bei der Klubobleutesitzung mitbekommen. „Ja, für uns passt der Platz gar nicht. Er ist einfach viel zu klein, das macht keinen Sinn“, bekräftigt SPÖ-Stadtrat Günther Kautz.

Deshalb zweifelt auch Osterbauer: „Es ist die Frage zu stellen, ob wir so etwas überhaupt wirklich brauchen. Ich werde das jetzt mit meiner Fraktion intensiv intern abstimmen und dann wird eine Entscheidung fallen!“

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