Ternitzer Siedlungs-Anrainer fordern sichere Zufahrt. Die Zufahrtsmöglichkeiten zu Neu-Mahrersdorf sind viel diskutiert. Anrainer wünschen sich eine breitere Straße.

Von Tanja Barta. Erstellt am 04. Dezember 2019 (05:08)
Michael Cerny, Werner Spanblöchl und Ilse List leben in Neu-Mahrersdorf und wünschen sich einen breiteren Zufahrtsweg zu ihrer Siedlung. Foto: Tanja Barta
Tanja Barta

Elf Häuser sind es, die in der kleinen, idyllischen Siedlung Neu-Mahrersdorf stehen. Der Weg dorthin ist aber alles andere als idyllisch. Für die Anrainer ist der Zustand schon fast untragbar.

Zum Problem: Nach Neu-Mahrersdorf führen exakt zwei Straßen. Eine davon ist so schmal, dass nur ein Auto darauf Platz hat. „Wenn jemand entgegenkommt, muss man darum streiten, wer zurückschiebt. Ich bin da schon mal in den Feldern gelandet“, ist Ilse List, eine Anrainerin, verärgert. Der andere Weg führt über den Bahnschranken Flatzerstraße/Spiegelstraße.

„Hier haben wir allerdings ein Schreiben von den Österreichischen Bundesbahnen bekommen, dass dieser Schranken geschlossen werden soll“, so die Anrainer. Somit würde den Neu-Mahrersdorfern nur noch der Weg über die erste Zufahrtsvariante bleiben. „Das ist aber untragbar“, so Werner Spanblöchl.

Versprechen wurden nicht eingehalten

Besonders verärgert ist man aber darüber, dass die Gemeinde etwas versprochen, jedoch bis heute nicht eingehalten habe. „Sie haben uns gesagt, dass sie zumindest für diesen Winter Ausweichmöglichkeiten auf der schmalen Straße machen werden. Bis dato ist noch nichts passiert“, so Michael Cerny. Er ist vor zwei Jahren nach Neu-Mahrersdorf gezogen und der Weg zur Arbeit ist für ihn nicht immer einfach.

„Im Sommer sieht man wegen dem Mais nicht aus, in der Nacht laufen Rehe und Hasen über die Straße. Man muss hier wirklich aufpassen. Und wenn dann noch jemand entgegenkommt und du nicht ausweichen kannst, ist es ein Wahnsinn“, so Cerny. Wunsch der Anrainer wäre es, eine breitere Zufahrtsstraße zu haben, sodass zwei Autos nebeneinander fahren können.

Diesem Wunsch möchte die Stadt anscheinend auch nachkommen. Derzeit befinde man sich in Verhandlungen mit den Grundeigentümern, die Grund für eine Verbreiterung der Straße zur Verfügung stellen müssten. „Das geht aber nicht von heute auf morgen. Ich verhandle mit Hochdruck an einer Lösung“, so SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak.