Edelweißhütte in Puchberg hat neue Wirtsleute

Nicht nur der Berg, auch die frischgebackenen Pächter erwarten die Wanderer auf der Edelweißhütte.

Erstellt am 15. Januar 2022 | 05:15
Lesezeit: 1 Min
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Inka und Joachim Schmidt freuen sich jeden Tag über ihren neuen Lebensmittelpunkt: „Solange es geht, bleiben wir hier!“
Foto: privat

Im August 2021 übernahmen Inka und Joachim Schmidt die Edelweißhütte, eine beliebte Station auf dem Weg auf Niederösterreichs höchsten Berg. Am „Faden“, auf der Nordseite des Schneebergmassivs, bieten sie Wanderern ein Nachtquartier sowie Speis und Trank.

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„Der Sonnenaufgang hier oben ist einfach gigantisch“

Einfacher Start war es für die beiden Pächter keiner: Umfangreiche Renovierungsarbeiten waren notwendig, aber mit Unterstützung des Alpenvereins „Sektion Edelweiß“ und vieler freiwilliger Helfer können sie nun gut vorbereitet in die neue Saison starten. Geöffnet ist die Hütte während der Schulferien durchgehend, ansonsten ist von Donnerstag bis freitags 14 Uhr Ruhetag.

„Der Sonnenaufgang hier oben ist einfach gigantisch“, schwärmt Joachim Schmidt, „man schaut aus dem Fenster und hat fast das Gefühl, der Schneeberg beschützt uns.“ Das Ehepaar Schmidt hat langjährige Erfahrung in der Bewirtschaftung von Berghütten in Deutschland. „Die Kinder haben uns geraten, vernünftig zu sein und auf Strapazen wie Schneeschippen und erschwerte Lieferbedingungen zu verzichten“, erzählt Inka Schmidt im Gespräch mit der NÖN mit einem Augenzwinkern, „aber wir brauchen den Wald und die Berge!“

Die Natur und die gemeinsame Arbeit seien beiden sehr wichtig. Großen Wert legen sie auch in der Küche auf Bioprodukte und Fair-Trade. So finden sich neben Hausmannskost auch vegane und vegetarische Gerichte auf der Speisekarte.

Begeistert sind sie über spontane Helfer, die frische Vorräte im Rucksack mitbringen: „Über Eier und Gemüse freuen wir uns besonders“, schmunzelt die Hüttenwirtin, „auf die Helfer wartet dann ein erfrischendes Getränk!“