Wieder zum Leben erweckt. Anton Geiger hat den ehemaligen "St. Johannerhof" generalsaniert und seit der Vorwoche geöffnet. Mit dem bekannten Traditionslokal hat er nun große Pläne.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. März 2015 (10:11)
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Anton Geiger präsentiert eines der beiden neu gestalteten Extrazimmer.
NOEN, Christian Feigl

Es blieb fast kein Stein auf dem anderen. Neue Böden, neues Mobiliar, neue Küche und neue Toiletten. Der ehemalige „St. Johannerhof“ der Familie Reiterer, der nun auf den Namen seiner neuen Betreiber „Gasthaus Geiger“ hört, wurde nach dem Verkauf einer Generalrenovierung unterzogen. Nur die Gaststube ähnelt größtenteils noch an vergangene Zeiten.

„Der Umbau hat mir viel Geld gekostet“, erklärt Anton Geiger, der mit seiner Gattin Nicole seit der Vorwoche den Betrieb führt, im Gespräch mit der NÖN Neunkirchen. Bereits im Vorjahr hat die Familie das Objekt erworben. Österreichische Wirtshauskultur mit dem Trend zur gehobenen Küche möchte er seinen Gästen bieten. Realisieren soll das Konzept Chefkoch Josef Stoff. „Bei mir gibt es neben der gemischten Karte auch nicht alltägliche Schmankerl“, so Geiger.

Extrazimmer für geschlossene Veranstaltungen

Zwei Extrazimmer, die 100 bzw. 40 Personen fassen, stehen für geschlossene Veranstaltungen zur Verfügung. Die Feuertaufe gab es hier zuletzt mit der Feier zum 60. Geburtstag von Ternitz Sparkassenchef Johann „Udo“ Pfenninger. „Wenn jetzt die Leute noch sagen, statt dass sie zum Reiterer zum Geiger gehen, bin ich angekommen“, so der Wiener, der aber mittlerweile in Neunkirchen lebt.

Insgesamt sorgen zehn Mitarbeiter für einen reibungslosen Betrieb.

Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag. Zudem bietet das „Gasthaus Geiger“ auch die Möglichkeit zur Übernachtung: Es gibt vier Fremdenzimmer. Im Sommer soll ein schöner Gastgarten für zusätzliches Flair sorgen.