Streetworker für Neunkirchen. Vom Kleinkind bis zum Teenager: Stadt schnürt ab dem kommenden Jahr ein Paket mit vielen sozialen Hilfeleistungen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 30. September 2020 (05:55)
Thomas Berger und Barbara Kunesch von der ÖVP präsentierten ihr neues Sozialkonzept.
Christian Feigl

Streetworking, Erstberatung in den Kindergärten sowie Sozialarbeit in den Schulen: Das sind die wesentlichen Eckpfeiler eines Pakets, das ab dem kommenden Jahr die sozialen Angebote in der Bezirkshauptstadt ausbauen soll.

Verantwortlich für den Inhalt zeichnete ÖVP-Klubobmann Thomas Berger, der auf der Bezirkshauptmannschaft seit vielen Jahren auch in der Sozialabteilung tätig ist und für ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer damit für die Erstellung des Konzepts „geschaffen wie kein Zweiter“ sei. Unterstützt wurde er von ÖVP-Schulstadträtin Barbara Kunesch. „Als familienfreundliche Gemeinde war uns eine Erweiterung des Angebots ein besonderes Anliegen“, erklären Berger, Kunesch und Osterbauer die Beweggründe.

Starten soll dieses bereits im Kleinkinderalter. So wird ab 2021 eine kostenlose soziale Erstberatung in Kindergärten angeboten. „Damit sollen Eltern, die Fragen und Sorgen haben, Orientierung bekommen und mit einem guten Überblick die nächsten Schritte setzen können“, so Berger.

Fortsetzung findet das Konzept in den Mittelschulen und der Sonderschule: Kinder sollen in Problemsituationen abgeholt und unterstützt werden.

Ein absoluter Meilenstein ist aber das Streetworking-Projekt: Zehn Wochenstunden sollen von einem Verein, der noch zu suchen ist, investiert werden. „Es ist ein gezieltes Arbeiten vor Ort an den Hotspots wie Stadtpark oder dergleichen“, so Berger. Der Opposition soll das Projekt übrigens erst in der nächsten Fraktionssitzung Mitte Oktober präsentiert werden.