„Aktive Wirtschaft" hat viele Ideen für Innenstadt. Verein „Aktive Wirtschaft“ will an Markt sowie einer Langen Einkaufsnacht arbeiten.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:00)
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Nur rund 15 Personen waren es, die in der Vorwoche am Treffen des Vereins Aktive Wirtschaft im Gasthaus Osterbauer teilnahmen. Wer deshalb aber mit einer Kurzveranstaltung rechnete, wurde eines Besseren belehrt: Fast drei Stunden lang wurde intensiv über Ideen und Vorhaben für die Belebung der City debattiert.

Die Einladung zu dem Treffen hatte Obmann Herbert Auer ausgesprochen – einerseits, um den neuen Vorstand vorzustellen, andererseits, um die Wünsche und Ideen der Mitglieder zu eruieren. Zweiteres versuchte er mithilfe eines Fragebogens, der an alle Mitglieder des Vereins ergeht.

Gefragt wird darin unter anderem, welche Aktivitäten des Vereins im Laufe des Jahres erwartet werden, ob man sich an der Weihnachtsbeleuchtung finanziell beteiligen sollte und wie zufrieden man mit dem Zustand und der Pflege von Straßen und Grünflächen in der Innenstadt ist. Auer will alle Antworten sammeln und anschließend auswerten, wie er in seinem Eingangsstatement erklärte. Gefragt wird aber auch nach der Verkehrssituation – und ob man etwa einen Richtungswechsel in der Wiener Straße befürworten würde.

„Wir müssen eine gemeinsame Strategie für den Verein finden!“Rudi Grubich, Inhaber des „Cult Italia“ und Obmann-Stellvertreter des Vereins.

Rudi Grubich, Inhaber des Holzplatz-Lokals „Cult Italia“ und Vizeobmann des Vereins, brachte etwa die Idee eines regelmäßigen Marktes am Holzplatz ein – und er appellierte nicht nur an die Vereinsmitglieder, sondern vor allem an die Stadtpolitik, an einem Strang zu ziehen: „Da fehlt manchmal die Kommunikation“, meinte er in Richtung von ÖVP-Wirtschaftsstadtrat Armin Zwazl. Es gelte, so Grubich, eine „gemeinsame Strategie“ für den Verein zu finden, so der Gastronom.

Zwazl bat einerseits darum, Probleme mit der Stadtpolitik direkt an ihn zu melden, andererseits schlug er vor, regelmäßige Treffen mit der Vereinsspitze abzuhalten. Denn der Idee eines regelmäßigen Marktes konnte er – ebenso wie die übrigen Anwesenden – einiges abgewinnen.

Aufgegriffen wurde auch der Vorschlag, wieder eine Lange Einkaufsnacht zu veranstalten. Und: Wirtschaftsbundobmann Wolfgang Kessler versprach, sich der „Wiederbelebung“ der bereits etablierten „Neunkirchner Taler“ anzunehmen. „Ich habe das Gefühl, das ist heute ein guter Startschuss gewesen“, bilanzierte Zwazl danach – er war nicht der Einzige, der positiv gestimmt das Gasthaus verließ...