Auch Brücke in der Postgasse muss saniert werden. Zwei Drittel des Unterbaus der Werkskanalquerung sind flussaufwärts stark vom Rost in Mitleidenschaft gezogen. Sanierung dauert bis zu acht Wochen und kostet 100.000 .

Von Christian Feigl. Erstellt am 17. April 2018 (04:01)
privat/Kautz
Am Foto sind deutlich die Schäden durch die Korrosion am Brückenunterbau erkennbar.

Die Bezirkshauptstadt und ihre Brücken – ein altes und leidvolles Thema: Nach einem Jahr Pause muss heuer die nächste Wasserquerung erneuert werden, weil am Unterbau der Zahn der Zeit nagt und dieser bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Im konkreten Fall geht es um die Brücke, die den Werkskanal in der Postgasse quert. Erste Begehung endeten mit einem wenig erfreulichen Ergebnis: „Rund zwei Drittel des Unterbaus sind vom Rost sehr in Mitleidenschaft gezogen und dort herrscht Handlungsbedarf“, erklären Baudirektor Christian Humhal und ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer. Warum gerade zwei Drittel? „Weil die Brücke um einen Teil 1980 vergrößert wurde.“

Rund sieben bis acht Wochen sollen die Sanierungsarbeiten dauern und nach Möglichkeit dabei zumindest eine Spur befahrbar bleiben. Zu welchem Zeitpunkt das sein wird, steht aber noch nicht fest. Denn die Arbeiten müssen auch im Gemeinderat beschlossen werden. Insgesamt wird von Kosten in der Höhe von rund 100.000 Euro ausgegangen. SPÖ-Stadtrat Günther Kautz kennt noch nicht die Details: „Saniert gehört es, die Frage ist nur ob komplett oder teilweise!“