Badespaß mit neuen Spielregeln. Freibad ist für Gäste gerüstet. Nur die Sonne fehlte noch.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 03. Juni 2020 (05:10)

Eigentlich wäre alles angerichtet an diesem Freitagvormittag im städtischen Freibad: Der Spielplatz präsentiert sich mit neuen Geräten, das Badbuffet erstrahlt in neuem Glanz und die Getränke- und Snackautomaten warten darauf, bedient zu werden. Einzig: Der Wettergott meint es nicht allzu gut mit dem Team rund um Betriebsleiter Thomas Fuhs. Zwar regnet es nicht – 16 Grad sind vielen aber dann doch zu kühl, um den Sprung ins Wasser zu wagen. Wobei: Eine Saisonkartenbesitzerin ließ sich davon nicht abbringen.

„Sie ist trotzdem gekommen und bei 19 Grad Wassertemperatur schwimmen gegangen“, erzählt Thomas Fuhs, durchaus mit Anerkennung in der Stimme. „Sie hat gemeint, sie wäre auch gekommen, wenn es Schnee gegeben hätte“, muss er schmunzeln.

NOEN

Fuhs und seine Mannschaft haben jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Denn aufgrund der Corona-Pandemie galt es vor allem, dem Sicherheitsaspekt besonderes Augenmerk zu schenken. So wurden etwa an allen Becken Hinweisschilder angebracht, auf denen die Badegäste über die maximal erlaubte Anzahl an Personen informiert werden. Ob und wie das kontrolliert werde? „Beim Schwimmen selbst wird es mit dem vorgeschriebenen Abstand sicher kein Problem geben. Anders sieht es da schon aus, wenn man am Beckenrand miteinander plaudert. Aber da kann man ja leicht darauf hinweisen“, meint Fuhs, der vor allem auf Eigenverantwortung setzen möchte.

NOEN

Beim Buffet wurde eine Einbahnregelung geschaffen: „Das sieht zwar nicht schön aus, macht aber Sinn und ist Vorschrift!“ Generell sind in den ersten zwei Wochen bis zu 500 Gäste erlaubt, später bis zu 1.100. Geöffnet ist sieben Tage die Woche zwischen 8.30 und 19 Uhr. Was noch fehlt? „Das schöne Wetter“, meint Fuhs.