Neunkirchen

Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

Behördlicher-Zwist um Bad-Kletterwand. Was vor vier Jahren noch gepasst hat, soll nun nicht mehr entsprechen: Schriftbild, Zeichen und Gutachten beanstandet.

Die Kletterwand im Hallenbad ist in das Visier der Behörde gerückt.  |  Feigl

Wenig amüsiert reagiert Neunkirchens ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer auf die behördliche Überprüfung des Freizeitzentrums: Wurde zwar prinzipiell alles für in Ordnung befunden, sind es Spitzfindigkeiten bei der Kletterwand im Hallenbad, die das Blut des Bürgermeisters in Wallung bringen. So sei plötzlich das Schriftbild auf der Hinweistafel zu klein oder eine Risikoanalyse vorzulegen, obwohl genau eine solche existieren würde.

Zum Hintergrund: 2011 war im Sprungbecken des Hallenbades auch eine Kletterwand errichtet worden. Die sich vor allem bei den Jugendlichen großer Beliebtheit erfreut: „Drei Tage lang wurde die Wand damals behördlich überprüft und abgenommen. Es gab ein TÜV-Gutachten, eine Risikoanalyse und sogar Eintauchversuche wurden durch simulierte Stürze von der Wand gemacht“, erinnern sich Stadtamtsdirektor Robert Wiedner und Freizeitzentrumsleiter Thomas Fuhs an den gigantischen Aufwand.

Was die Behörde dazu sagt und wie es in der Causa nun weitergehen wird, lesen Sie in der Printausgabe der NÖN Neunkirchen.

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