Bezirksgericht: Umbau startet im Herbst. Die letzten Verträge für das Ausweichquartier im ehemaligen Polytechnikum sind unter Dach und Fach, am 1. Oktober soll es mit der großen Sanierung losgehen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 01. Juni 2017 (05:00)
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Der Vorsteher des Neunkirchner Bezirksgerichts Stefan Koppensteiner blickt dem Umbau und der Sanierung mit Zuversicht entgegen: „Das Team ist topmotiviert, alle freuen sich bereits darauf!“

Land in Sicht! Nach einigen Wochen der Ungewissheit, die NÖN berichtete, gibt es nun erstmals auch offiziell einen fixen Termin für den Start der umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten am Bezirksgericht: Die Arbeiten sollen mit 1. Oktober beginnen.

"Start steht nichts mehr im Wege"

Eigentlich hätten die Bediensteten bereits im Frühjahr mit dem Packen der Umzugskartons beginnen sollen, doch das Umbauvorhaben verzögerte sich aufgrund notwendiger Vertragsunterzeichnungen ein wenig: „Jetzt ist alles unterschrieben, dem Start steht nichts mehr im Weg“, freut sich der Vorsteher des Bezirksgerichts Stefan Koppensteiner.

Ihm und seinen 40 Mitarbeitern dürften im Sommer ein paar stressige Wochen bevorstehen, denn da muss alles für die Übersiedelung ins provisorische Ausweichquartier im ehemaligen Polytechnikum in der Wiener Straße vorbereitet werden. Zwei Jahre werden dort Verhandlungen und Amtsgeschäfte abgehalten, zwei Verhandlungssäle zur Verfügung stehen. Insgesamt werden in den Umbau rund sechs Millionen Euro investiert.

Bereits 2019 soll am alten Strandort dann wieder der reguläre Betrieb aufgenommen werden.