Drei Megaprojekte: Baustellenstress in der City. In der Triesterstraße werden das Bezirksgericht und das Areal der Volksbank umgebaut. Am Minoritenplatz wird gleich eine ganze Fläche neu gestaltet.

Von Christian Feigl. Erstellt am 14. August 2018 (04:00)
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Lärm, Staub und Umleitungen – Sommerzeit ist traditionell auch Baustellenzeit und wer aktuell durch das Zentrum der Bezirkshauptstadt fährt, dem wird die rege Bautätigkeit nicht entgangen sein. Drei Großbaustellen beim Minoritenplatz, Bezirksgericht und Volksbank prägen derzeit das Stadtbild.

Wobei vor allem jene am Minoritenplatz für den Verkehr die größte Herausforderung darstellt: „Wir haben am 1. August mit dem Umbau des Platzes begonnen, er ist deshalb für den motorisierten Verkehr gesperrt und die Bushaltestelle wurde vorübergehend in die Schraubenwerkstraße verlegt“, erklärt ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer.

Bezirksgericht wird komplett saniert

Wie bereits berichtet, soll dort der Platz komplett umgestaltet werden: Die Arbeiten umfassen unter anderem den Umbau der Busstation, die Errichtung von zusätzlichen Parkplätzen, die Errichtung von E-Tankstelle und E-Ladestationen, Infrastruktur für Veranstaltungen sowie die Gestaltung der Nebenanlagen (Gehsteige, Rabatte). Kostenpunkt: Rund 174.000 Euro. Sie verlaufen bis dato nach Plan, Ende August soll der Platz seiner Bestimmung übergeben werden.

Nach Plan läuft alles auch beim Umbau des Bezirksgerichts in der Triesterstraße, das ja innen und außen komplett saniert wird. Die Fassade wurde bereits erneuert und auch im Innenbereich schreiten die Arbeiten zügig voran. Bereits im Frühjahr des kommenden Jahres soll das Gebäude wieder seiner Bestimmung übergeben werden.

"Die Beschwerden von Anrainern halten sich in Grenzen, denn sie wissen, dass alle um einen möglichst raschen und störungsfreien Ablauf der Baustellentätigkeiten bemüht sind“ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer

Letzter Brocken im wahrsten Sinne des Wortes ist der Umbau im Bereich der Volksbank im Grätzel Triesterstraße und Mühlgasse, wo nicht nur das Bankgebäude neu errichtet wird, sondern in Zusammenarbeit mit der Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen auch neue Wohnungen und Stadthäuser entstehen. Der Abriss des alten Baubestands läuft auf Hochtouren.

Derzeit wird gerade der hintere Bereich des Areals dem Erdboden gleichgemacht. Demnächst wird auch jener Teil, in dem bislang die Filiale der Volksbank, die ja in die Herrengasse interimistisch übersiedelt ist, untergebracht war, dem Erdboden gleichgemacht.

„Die Bauarbeiter, die bei diesen Temperaturen arbeiten müssen, ringen mir höchsten Respekt ab. Die Beschwerden von Anrainern halten sich in Grenzen, denn sie wissen, dass alle um einen möglichst raschen und störungsfreien Ablauf der Baustellentätigkeiten bemüht sind“, zieht ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer eine positive erste Zwischenbilanz.

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