FPÖ-Stadtpartei will Brunnen revitalisieren. Die Errichtung eines Brunnens im Mühlfeld geht der Partei nicht weit genug. Alle bestehenden sollten zugänglich sein, heißt es.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 16. Juli 2019 (04:45)
Stadt-FPÖ
FPÖ-Gemeinderat Norbert Höfler vor dem Brunnen an der Ecke Schneeberggasse/Hohewand-Straße.

Die Errichtung eines neuen Brunnens im Mühlfeld stößt auch bei der FPÖ auf Applaus – die Initiative, die zuletzt im Gemeinderat beschlossen wurde und über die an dieser Stelle bereits mehrfach berichtet wurde, sei „eine gute Sache“, meint die FPÖ.

Wünschenswert sei jedoch, so die Stadt-Blauen, die „Revitalisierung aller existierenden Brunnen“ der Stadt, wie etwa jener in der Ecke Schneeberggasse/Hohewand-Straße. „Die Brunnen sollten saniert und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Keine Trinkwasserbrunnen

Es handelt sich dabei zwar nicht um Trinkwasserbrunnen, versehen mit Wasserschüsseln für Tiere, Vogeltränken oder als ,Brünnlein am Wegesrand‘ könnten diese aber für uns zur wertvollen Bereicherung werden“, so FPÖ-Gemeinderat Norbert Höfler. Die alten Brunnen wieder zugänglich zu machen, sei „ein Schritt in die richtige Richtung“, ist er überzeugt.

ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer erklärt, dass es sich bei den angesprochenen Brunnen um Gerinne handle. „Das war ein richtiges System, das aber durch die Jahre brüchig wurde und dann nach und nach, noch vor meiner Zeit, stillgelegt wurde“, so Osterbauer.

Man widme sich aktuell in der Stadt aber intensiv der Neugestaltung von diversen Plätzen, aktuell etwa dem Meranerplatz. Osterbauer: „Wenn im Zuge dieser Neugestaltung Wünsche entstehen, diese einzubinden, ist das möglich.“ Alle zu revitalisieren sei aber vermutlich zu kostenintensiv, so der Stadtchef.

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