Gleich 50 Raser vor der Schule erwischt. Zahlreiche Überschreitungen der 30km/h- Beschränkung in Augasse. Stadtchef: „Sicherheit ist oberstes Gebot!“

Von Christian Feigl und Philipp Grabner. Erstellt am 26. September 2017 (05:01)
Feigl

Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, hat sich die Stadt kürzlich für mehr Radarboxen im Gemeindegebiet entschieden, die NÖN berichtete. Damit reagiert man auch auf zahlreiche Anrainerbeschwerden, wie vonseiten der Stadt erläutert wird.

Zehn Radarstandorte

Insgesamt zehn Radarstandorte gibt es im Gemeindegebiet – und seit einigen Tagen wird an zwei Standorten fleißig geblitzt – vor allem vor der Neuen Medienmittelschule, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometern gilt, sind offenbar regelmäßig Lenker zu schnell dran. Stadtamtsdirektor Robert Wiedner berichtete der NÖN auf Anfrage von einem Vormittag, an dem gleich 50 Autos geblitzt wurden – die Höchstwerte lagen dabei bei 57 und sogar 62 km/h.

„Das war ein statistischer Ausreißer“, meint er. Für eine erste Bilanz sei es noch zu früh, so der Stadtamtsdirektor: „Aber es zeigt, dass sich die Vermutungen bewahrheitet haben!“

„Ehrlich gesagt bin ich schockiert, dass gerade im Schulbereich so schnell gefahren wird."Bürgermeister Herbert Osterbauer

ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer meint: „Ehrlich gesagt bin ich schockiert, dass gerade im Schulbereich so schnell gefahren wird. Das zeigt, dass die Sorgen aus der Bevölkerung nicht zu Unrecht und unsere Maßnahmen richtig waren. Denn Sicherheit im Straßenverkehr ist unser oberstes Gebot!“

Wo die Radarboxen gerade aufgestellt sind, kann übrigens regelmäßig der Homepage der Stadt Neunkirchen entnommen werden. „Die sind jederzeit einsehbar, weil der Bürger ja immer möchte, dass er informiert wird – und das absolut zurecht“, ergänzt Osterbauer.

Umfrage beendet

  • Wird in Neunkirchen zu schnell gefahren?