Hypo strukturiert Spitalsfiliale um. Mitarbeiter sind nicht mehr jeden Tag vor Ort, dafür wird für Kunden aber das Self-Serviceangebot erhöht.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. Februar 2017 (05:00)
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Hypo-Regionaldirektor Stefan Pürrer muss bei der neuen Spitalsfiliale nach etwas mehr als einem Jahr Restrukturierungsmaßnahmen vornehmen.

Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es den neuen Standort der HYPO NOE Landesbank im Landesklinikum: Nach dem Abgang von Langzeitfilialleiter Johann Gallee, die NÖN berichtete, stehen nun die nächsten Veränderungen bevor: Die Zweigstelle wird umstrukturiert, ist zwar künftig nicht mehr durchgehend personell besetzt, will aber mit verbesserten Serviceangebot punkten.

"Konnten Markt ein Jahr lang beobachten"

„Wir konnten jetzt den Markt ein Jahr lang dort beobachten und unsere Schlüsse ziehen“, erklärt Direktor Stefan Pürrer die Beweggründe für die Veränderungen. Einer davon ist die geringe Kundenfrequenz. „Das Kundenverhalten – Stichwort Online und Mobile Banking – hat sich verändert und deswegen werden wir ab Mai auf die Bedürfnisse vor Ort reagieren“, ergänzt Pürrer.

Das bedeutet, dass es keine fixen Öffnungszeiten mehr gibt und die Filiale nur noch jeweils Dienstag- und Donnerstagnachmittag geöffnet und personell ist. Wichtige Ergänzung: Ein persönlicher Termin in Neunkirchen könne von den Kunden aber jederzeit vereinbart werden.

Im Gegenzug wird das Service ausgebaut: „Ein- und Auszahlungen sowie Überweisungen, auch an fremde Institute, sind ab Mai rund um die Uhr möglich. Zudem wird ein Münzzähler installiert“, so Pürrer. „Diese Möglichkeiten hat es bis jetzt nicht gegeben!“