Kreisverkehr vor neuem Mediashop wird zum Streitobjekt. Die neue Mediashopzentrale ist verkehrstechnisch nicht ideal angebunden: Dieter Schneider ruft laut nach einem Kreisverkehr – Politik um gemeinsame Lösung bemüht.

Von Christian Feigl. Erstellt am 13. August 2019 (04:35)
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Noch ist die Einfahrt verboten: Hier soll ein Kreisverkehr um 300.000 Euro entstehen. Wer dafür aber wieviel bezahlt, ist noch nicht geklärt.

Bei der Eröffnung der neuen Mediashopzentrale am Spitz wurde die Feierstimmung auch von kritischen Worten begleitet. So zeigte sich Mastermind Dieter Schneider über die aktuelle Verkehrsanbindung nicht wirklich erfreut.

Dass die Kunden von der Schwarzottstraße nicht direkt zum Objekt einbiegen dürfen, ist ihm ein Dorn im Auge. „Ein Kreisverkehr wäre dringend notwendig, zumal ja dort auch mit der Gartenstadt ein riesiges Städteentwicklungsprojekt geplant ist“, fordert er im Gespräch mit der NÖN von den Verantwortlichen eine für alle zufriedenstellende Verkehrslösung. Dass diese nicht längst realisiert wurde, „magerlt“ ihn: „Es wird immer nur viel geredet, aber nichts getan.“ Auch dass sein Unternehmen für die gesamten Errichtungskosten aufkommen soll, käme für ihn nicht in Frage, immerhin geht es um kolportierte 300.000 Euro.

Inzwischen ist ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer um eine Lösung bemüht: „Vor zwei Jahren hat er noch gesagt, dass er keinen Kreisverkehr benötigt, aber im Zuge der geplanten Gartenstadt müssen wir ohnehin eine Lösung treffen.“ Gespräche in den kommenden Tagen mit allen Beteiligten sollen diese herbeiführen. Da drei von den vier Einmündungen Landesstraßen sind, wird eine Teilung der Kosten zwischen Land, Stadt und dem Mediashop angestrebt. Das Abbiegeverbot sei damals aus Gründen einer Unfallhäufigkeit verordnet worden und erfülle durchaus auch seinen Zweck.

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