Mit Fotos gegen Laster. Verschublokführer Stefan Altenburger (38) aus Neunkirchen hält besondere Momente mit der Kamera fest. Das Fotografieren hat er beim Sporteln und bei Wanderungen entdeckt.

Von Philipp Grabner. Update am 03. Februar 2021 (12:58)

„Ich möchte anderen zeigen, was ich erlebe!“ So begründet Stefan Altenburger, warum das Fotografieren für ihn in den letzten Jahren zu einer so großen Leidenschaft wurde. Beruflich ist der Wiener, der vor zehn Jahren nach Neunkirchen zog, als Verschublokführer am Hauptbahnhof in der Bundeshauptstadt tätig – in seiner Freizeit unternimmt er gerne Ausflüge in die Natur. „Ich habe damals mit dem Rauchen aufgehört und brauchte eine Beschäftigung, ein Hobby“, erklärt der Hobbyfotograf. Daher habe er schließlich beim Wandern oder Sporteln das Handy eingepackt und einfach Momente festgehalten – „um den anderen zu zeigen, was ich so gesehen habe“, ergänzt er. Schließlich sei er bei den Wanderungen stets alleine unterwegs.

Professionell gelernt hat er das „Knipsen“ nicht, wie er sagt: „Ich bin kein Experte, ich habe mir das einfach selbst angeschaut und mit der Zeit merkt man zum Beispiel, wo man jetzt mit einem Weitwinkel arbeiten könnte“, plaudert Altenburger aus dem Alltag. Auf Filter oder Bildbearbeitung verzichtet er gänzlich: „Ich bastel da nicht groß herum.“ Zu sehen sind seine Beiträge aktuell auf der Plattform Facebook: „Und dort kommen die Bilder auch sehr gut an. Ich freue mich natürlich, wenn sie auch anderen gefallen und ich Freude bereiten kann.“